ZauberSalon Hannover am 09.10.2018:

Wer hätte gedacht, dass eine nicht-kommerzielle Veranstaltungsreihe in einem „Underground“-Club Disko-Fahrradkeller so lange durchhält? Ein Grund zum Feiern! Deshalb freute sich das Organisationsteam des ZauberSalon Hannover über viele Glückwünsche von Kleinkunst- und Veranstaltungskollegen aus der Region, und dass auch die Teams der ZauberSalons aus Wuppertal und Bad Oeynhausen zum Feiern vorbei kamen. Für die sehr zahlreichen Zuschauer des Abends gab es eine sehr bunte Mix-Show zu sehen, die die gesamte Bandbreite zeigte, wofür die Idee der ZauberSalon steht.

 
                                                                                                                                             


Die erste Premiere war gleich in der Close-Up Ecke zur Begrüßung zu sehen. Zauberer Saloni  (Willy Wunder) steht sonst halt auf der Bühne oder hinter der Kamera im ZauberSalon und hat sich noch nie an Close-Up Zauberei zwischen den Zuschauern herangewagt und auch nicht als Karten-Hammerhai. Extra zum 10jährigen Geburtstag des ZauberSalon hat er beides einfach mal ausprobiert. Genau dafür ist das Veranstaltungskonzept des ZauberSalon ja auch gedacht: Künstler können frei neue Kunststücke, Sparten oder Herangehensweisen ausprobieren. Die Zuschauer und Saloni hatten auf jeden Fall Spaß dabei, wie er seine skurrile Geschichte rund um Joker und Haie mit Kartentricks bebilderte.
Die nächste Premiere gab es danach im ersten Drittel der Bühnenshow zu sehen.

Luca Masia (Luca Masia) aus Italien wanderte in einer Reise durch die Welt der klassischen Zauberkunststücke und Manipulationen. Von B wie Ballerscheinen über S wie Seilzerschneiden bis hin zu W, wie Würfeldurchdringung, führte er die ganze Bandbreite vor, die Zauberei so zu bieten hat. Auch dafür steht der ZauberSalon: Die Zuschauer können Sparten der Zauberei entdecken, die man nicht aus dem Fernsehen oder großen Shows kennt.Kurz vor der Pause übergab das Webseiten-Team der ZauberSalon Seite, Alina und Patrick, eine Erinnerungskollage an Das Wiesel (Das Wiesel), die im Verlauf des Abends vom gesamten Publikums kreiert wurde. Auch dafür steht der ZauberSalon: Man muss immer mit ungewöhnlichen Aktionen oder Überraschungen rechnen.

Im zweiten Drittel der Bühnenshow entführte uns der Zauberer Ninian (Ninian) in die Zeit der ZauberSalons des 19. Jahrhunderts mit seiner wunderbaren Hommage an Robert Houdin mit seinem blühenden Orangenbaum sowie einem romantischen Rosenspiegel-Gedicht. Die klassischen ZauberSalons des 19. Jahrhunderts von Houdin, Döbler und Hofzinser, waren die Namensgeber für die ZauberSalon Reihe. Außerdem steht Ninians Darbietung für die vielen Künstler, die den ZauberSalon als Probebühne im Hinblick auf Wettbewerbe nutzen konnten. So wurde Ninaian mit seinem Orangenbaum deutscher Vize-Meister in der Sparte Allgemeine Magie.

Der letzte Künstler des Abends war der erste international bekannte Profi, der den ZauberSalon als Probebühne für neue Kreationen entdeckte. Inzwischen gehört er zu den Stamm“gästen“ auf der Kellerbühne in Hannover. Jan Forster (Jan Forster) geht auf der ganzen Welt in den Köpfen der Zuschauer spazieren, kennt deren Gedanken, kennt die Zahl Pi auf 100.000 Stellen auswendig und kann Zuschauer gedanklich so beeinflussen, dass sie mathematisch über sich hinauswachsen.

Das ZauberSalon Team bedankt sich bei allen Helfern, Künstlern und Zuschauern, die uns 10 Jahre lang die Treue gehalten haben. Ohne Euch wäre diese Veranstaltungsreihe nicht möglich. Wir bedanken uns auch ausdrücklich bei unseren Gastgebern, dem Béi Chéz Heinz. Denn ohne einen Auftrittsort, keine Veranstaltung: Heinz muss bleiben!