ZauberSalon Hannover am 10.07.2018:

Flöhe und andere Kleinigkeiten

Mitten während der Fußball-Weltmeisterschaft trotzt ein kleines Keller-Veranstaltungszentrum der kulturfreien Zeit und lockt zahlreiche Zuschauer zu einem besonderen Zauber-Event. Beim Close-Up Special sitzen die Zuschauer ganz nah bei den Künstlern. Es gibt keine Bühne, keinen Vorhang und keinen doppelten Boden. Drei Zuschauergruppen wanderten von Spielort zu Spielort, um drei verschiedene Künstler zu sehen. 

                                                                                                                                                                         


Im ersten Raum, der kleinen Krypta des Béi Chéz Heinz, bescherte Jungstar Jan Langreder (Jan Langreder) den Zuschauern magische Momente, die sie sich selbst aussuchen durften. So hatte jede seiner drei Shows ein anderes Thema. Eine Gruppe erlebte einen magischen Urlaub, eine andere einen wissenschaftlichen Vortrag über die Chemie von Öl und Wasser und die letzte Gruppe durfte an Kindheitserinnerungen samt Stofftier teilhaben.

Im sog. „Raucherknast“ des Béi Chéz Heinz ging es mit Hans-Jörg Hubmann (Hans-Jörg Hubmann) märchenhaft zu. Seine Geschichten aus aller Welt bebilderte er mit Gags und magischen Zutaten. Es ging um intelligente Affen, einen Hexentrank, verblühte Löwenmäulchen, alte Hüte und den möbiusschen Reißverschluss.

Im letzten Spielort des ZauberSalons, im großen Saal des Veranstaltungsortes gab es große Unterhaltung mit dem kleinsten Star des Abends, Mdm. Chouchou.

Diese war allerdings in der Manege von Zirkusdirektor Jora (Jora) kaum zu sehen. Wie auch, Flöhe sind halt nicht groß. Dafür gibt es aber glücklicherweise Lupen, um auch die kleinen Details zu erkennen. Die kleine Flohdame gestaltete ihre Show deshalb umso bombastischer: sie zelebrierte Gedankenlesen, Kartenzauberei und einen phänomenalen Abschluss-Stunt mit Katapult, Papierring und einem Bauchplatscher im Wasserglas.