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ZauberSalon am 13. April 2010:

Bizarr-Special im Schwimmbadkeller

Wenn ein Totengräber auf der Bühne des Béi Chéz Heinz morbide Lieder singt, ein WIesel stirbt, eine Hand Bekanntschaft mit einer Kreissäge macht, Bühnenabfälle in der Nase verschwinden und gruselige Geschichten zu hören sind, dann haben die Bizarristen ihr jährliches Special im ZauberSalon.



Sebastian von Schrammen führte in seiner sehr lockeren Art durch den Abend und klärte das Publikum über besonders schöne Titel von Porno-Filmen auf, was auf eine sehr interessante Recherchetätigkeit seinerseits schließen lässt. Ganz dem Bizarr-Motto verschrieben, trank er Spühlmittel und ließ das Publikum einen Gegenstand wählen (beim Aufbau der Bühne gefunden), den er sich nach Fakir-Art in die Nase schob.



Yandaal eröffnete das Special als Totengräber (inkl. Sarg) und zeigte seine musikalisch- düstere Seite bevor er seinen Arm mit einer langen Nadel drangsalierte und dem viel geliebten Hasen aus dem Hut einer Streckbank-Behandlung unterzog.



Wiesel erzählte von der letzten Sekunde eines dahinscheidenen Lebens in einem Autowrack und dann brachte er seinen Puls zum stehen (Wer mehr über  "Die letzte Sekunde" erfahren will: siehe Website der Polizei Hessen).


Mister Knister war extra den langen Weg aus Lübeck angereist und zeigte einige Klassiker der Zauberkunst mit Seilen. Nachdem er die Zuschauer mit diesen Darbietungen in Sicherheit wog, trennte er sich mit einer Kreissäge die Hand vom Arm.

Zu guter Letzt betrat Ninian die Bühne und begeisterte das Publikum wieder mit seinen schaurig schönen Geschichten um Leben, Tod und Teufel. Bei ihm ist man sich nie so ganz sicher ob nicht der Teufel selbst gerade auf der Bühne sein Stelldichein gibt.




Der nächste "normale" ZauberSalon ist am 11. Mai im nun inzwischen fast komplett umgebauten Béi Chéz Heinz (Es grenzt an echte Zauberei, dass das BCH-Team diesen Umbau während des laufenden Betriebs hin bekommt).

Gruß
Wiesel